Leitbild

Das touristische Netzwerk Himmelswege vereint Stätten und Funde, die archäologische und astronomische Themen miteinander verbinden.

Basierend auf der Arbeit des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, vermitteln die Himmelswege-Orte aktuelle Forschung zu Kulturen der Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit. Die Leistungen der neolithischen und bronzezeitlichen Kulturen beeindrucken uns auch heute noch. Technologische Entwicklungen, astronomische Erkenntnisse und die Herausbildung von gesellschaftlichen Strukturen waren durch Austausch, Impulse von außen, Wissenstransfer und Wanderungsbewegungen möglich.

Keiner der Himmelswege-Orte war ein germanischer Kult- oder Ritualplatz. Es besteht keine ethnische Kontinuität zwischen den Menschen der vorgeschichtlichen Kulturen und der heutigen Bevölkerung dieser Region. Vielmehr zeigen die wissenschaftlichen Analysen, dass die Herkunft der Menschen dieser vorgeschichtlichen Kulturen durch Migration geprägt war.

Wir sind weltoffen und heißen alle Besucher*innen, ungeachtet ihrer Herkunft, Orientierung oder Religion, herzlich willkommen. Wir distanzieren uns von rechtsextremen und nationalistischen Gedanken und treten jeglichen Versuchen entgegen, die Himmelswege-Orte mit völkischen und rassistischen Ansichten in Verbindung zu bringen.

Aktuelles

Der Blick in den Sternenhimmel – das ist ein eindrucksvoller Moment, der die Menschen über Epochen und Kulturen hinweg verbindet. Mit der neuen Sonderschau »Sternensucher – Von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission«, die ab 3. Oktober 2020 zu sehen ist, richtet die Arche Nebra das Augenmerk auf die unendlichen Weiten des Weltalls und nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf eine spektakuläre Reise in die Geschichte der Astronomie.

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